Mitarbeiter halten – mit positiver Unternehmenskultur

Ohne Mitarbeiter ist jedes Unternehmen verloren. Und dennoch haben viele Chefs ihre Mannschaft nicht im Blick. Ein Fehler, denn jeder Personalwechsel kostet Geld, Nerven und bringt Unruhe in die Belegschaft. Wie also schafft man es, seine Mitarbeiter langfristig zu halten?


Wir haben 10 Tipps für Sie:

1.

Ein freund­li­cher Umgangston macht die Musik. Über­legen Sie, wie Sie selbst ange­spro­chen werden möchten. Auch Fehler können in einem freund­li­chen Umfeld besser geklärt werden.

Zusammen arbeiten und einander wertschaetzen2.

Wert­schät­zung der Arbeit des anderen ist für produk­tives Arbeiten wichtig. Nur wer seine Arbeit als sinn­stif­tend und wichtig empfindet, bleibt dauer­haft moti­viert. Um sinn­lose Arbeit zu vermeiden, sollten Prozesse regel­mäßig gemeinsam hinter­fragt werden.

3.

Feiern Sie Erfolge. Das muss nicht immer mit einer großen Party verbunden sein. Aber kurz in gemein­samer Runde darauf anzu­stoßen (Kaffee geht auch), dass etwas gut gelaufen ist, moti­viert alle Betei­ligten, den nächsten Job ebenso gut zu erle­digen. Das stärkt die Unternehmenskultur.

4.

Jeder Mitar­beiter hat gute Ideen, von denen das Unter­nehmen profi­tieren kann. Zuhören, nicht abwürgen ist die Devise. Und wenn ein Vorschlag abge­lehnt wird, sollte auch der Grund kommu­ni­ziert werden.

offene Fehlerkultur5.

Eine offene Fehler­kultur ist bedeutsam, um als Unter­nehmen zu wachsen. Aus Fehlern lernen alle. Fehler offen anspre­chen und gemeinsam eine Lösung suchen ist die Basis posi­tiver Unter­neh­mens­kultur – und keines­falls lang­fristig darauf herum­reiten. Andern­falls traut sich nämlich vor lauter Angst vor Fehlern niemand mehr etwas zu. Und das wäre ein Verlust für das gesamte Unternehmen. 

6.

Orga­ni­sieren Sie Ihren Betrieb so, dass der Chef eigent­lich „über­flüssig“ ist. Eine klare Aufga­ben­tei­lung und eigene Verant­wor­tungs­be­reiche sollten dafür abge­steckt sein. So ist Verant­wor­tung aufge­teilt, und jeder weiß genau, was er zu tun hat und was von ihm erwartet wird.

7.

Eine Aufgabe an den Chef: Briefen Sie die Mitar­beiter ordent­lich. Nur wer weiß, was ihn auf einer Baustelle erwartet, kann schon im Vorfeld dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Eine klare Absprache, wie man mit Kunden umgeht, gehört auch dazu.

gegenseitig loben fuer eine positive Unternehmenskultur8.

Loben Sie sich gegen­seitig konkret und vor anderen, wenn etwas gut gelaufen ist – auch im Team. Das stei­gert das Selbst­wert­ge­fühl und moti­viert zu neuen Höchstleistungen.

9.

Und noch was für den Chef: Seien Sie Vorbild. Kein Mitar­beiter wird etwas tun, das Sie nicht vorleben.

10.

Und zu guter Letzt: Wie findet man den Start, um im Unter­nehmen etwas zu verän­dern? Setzen Sie ein Treffen aller Mitar­beiter an, machen Sie den Start zu etwas Bedeu­tendem. Denn ein großer Schritt sollte auch als solcher erkennbar sein.